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Lösung
Haut-Bild 12:
Diagnose: Granuloma pyogenicum (Botryomykom,
Granuloma pediculatum, Granuloma teleangiectaticum)
Die klinische Untersuchung zeigte einen baumnuss-grossen, braun-roten Tumor von sehr
weicher Konsistenz.
Bei feinster Berührung kam es zu leichten Blutungen. Die regionalen Lymphknoten waren
nicht palpabel.
Definition: Das Granuloma pyogenicum ist ein gutartiger, angiomatöser und leicht
blutender Hauttumor, der meist nach einem infizierten Trauma innerhalb von Wochen
entsteht. Eine spontane Genese ist möglich.
Klinik: Es handelt sich um weiche, kugelige und breitbasig aufsitzende Tumoren mit
nur unvollständiger Epithelbedeckung. Die Oberfläche ist leicht mazeriert und erodiert
und mit Blutkrusten bedeckt. Typisch ist eine leichte Verletzbarkeit mit darauffolgender
Blutung. Der Tumor entwickelt sich zumeist im Gesicht, an Händen und Füssen, aber auch
der Nabel kann betroffen sein.
Differentialdiagnose: Maligne Tumoren der Haut, insbesondere malignes Melanom,
Basaliom, Spinaliom, Lymphom und Merkelzellkarzinom sind abzuklären. Die sehr weiche
Konsistenz spricht gegen einen malignen Prozess.
Pathogenese: Im Anschluss an banale Verletzungen kommt es zu einem
überschiessenden Granulationsgewebe.
Therapie: Abtragung mit CO2-Laser, elektrokaustische Entfernung, Exzision.
(bearbeitet von PD Dr.med.Peter Itin, dermat.Uniklinik Basel - aus Geriatrie Praxis
4/1998)
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