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Ein Medinawurm (Guineawurm, Dracunculus medinensis)! Der weibliche Wurm hat hier sein Lebensziel erreicht und kommt zu dem Punkt des Eierlegens. Eine Blase bildet sich am Fuss, rupturiert und als Reaktion auf Kontakt mit Wasser entleert sich eine weissliche Flüssigkeit - die Larven. Diese treten dann in den Zwischenwirt, das Krustentier Cyclops ein, und der Kreislauf beginnt wieder. Die Würmer können sich auch verschlüpfen und finden sich dann aufgerollt und kalzifiziert auf dem Röntgenbild; man kann sie auch unter der Haut tasten. Sie haben die Neigung, aus solchen Hautabschnitten herauszukommen, welche sich im Wasser befinden. Die Behandlung besteht darin, dass man sie ganz langsam auf ein Holzstäbchen wickelt, wobei man diese Prozedur durch ein Wasserbad fördert. Wenn so ein Wurm abreisst - sie können bis zu 1 m lang werden - entwickelt sich eine akute Entzündung. Orale Niridazolapplikation erleichtert die Entfernung des Wurmes erheblich. |